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Deutsche Hecke
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Warum der Name Deutsche-Hecke-e.V. PDF  | Drucken |  E-Mail

„Deutsche Hecke“

Wie der Begriff entstand

Seit dem Beginn des 2.Weltkriegs am 1. September 1939 wurde der Bezug von Zigaretten für die Zivilbevölkerung rationiert. Der Erwerb war legal nur über sog. Raucherkarten für Deutsche über 18 Jahren möglich, Frauen erhielten die Hälfte, die pro Monat zugeteilte Menge war gering. Höhere Militärs und Parteigenossen wurden bevorzugt, Zivilisten mussten schmachten oder sich auf dem Schwarzmarkt für teures Geld zusätzliche Zigaretten kaufen. Die Rationierung per Raucherkartewurde erst 1949 abgeschafft.

Raucherkarte 3. Reich

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 setzte sich, da der Wert der Reichsmark zunehmend verfallen war, die Zigarette mangels anderer Werte im täglichen Überleben als Leitwährung durch. 1947 galt z.B. in Nordfriesland diese Formel: 3 deutsche Zigaretten = 1 Amizigarette, 3 Amis = 1 Laib Brot (Bäckerei in Tating).

In diesen Hungerzeiten, in denen die Lebensmittel um das Überlebensminimum herum rationiert waren, stammten zusätzliche Lebensmittel aus dem Schwarzmarkt, und deren Handel war mit Gefängnis bedroht. Der Marktwert lässt sich heute schwer beziffern, es gibt jedoch Aussagen, dass der Wert einer Amizigarette bis zu 10 Reichsmark betragen hat. Ein damaliger Raucher, der durch Beziehungen oder „Geschäfte“ in den Besitz einiger Amis gelangt war, musste sich den Rauchgenuss in aller Regel verkneifen, um sich dafür Lebensmittel einzuhandeln.

Denn, um einen ungefähren Vergleich mit der heutigen Zeit zu wagen, er hätte sich jede Zigarette mit einem brennenden 20-Euroschein anzünden müssen.

Nach der Aufteilung Deutschlands in den amerikanischen, britischen, und französischen Sektor (der russische, die spätere DDR, soll hier vernachlässigt werden), war die deutsche Wirtschaft in den Wirren des Nachkriegschaos fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Über Zigaretten oder andere Luxusgüter wie Schokolade, Alkoholika, Seife, Parfüm, Nylonstrümpfe etc. verfügten fast nur die Soldaten der Alliierten, die dadurch leichtes Spiel hatten, die Herzen der „Frolleins“ zu gewinnen, auch wenn meistens das Ziel ihrer Begierde etwa vier Handbreit südlicher lag.

Um trotzdem an den begehrten Tabak zu kommen, sammelten Kinder Zigarettenkippen auf den Strassen, oder Jugendliche schlichen hinter GIs her und klaubten deren nicht aufgerauchte Kippen auf, denn sie galten als besonders ergiebig . In einem Song des Kultfilms „Easy Rider“ aus dem Jahre 1967 heißt es: „Don´t bogart their joint, my friend, pass it over to me“. „To bogart“ ist die Verbalisierung einer Eigenart des Schauspielers Humphrey Bogart in seiner Rolle als cooler Privatdetektiv Phil Marlowe, Zigaretten nur mit zwei oder drei Zügen anzurauchen und dann weg zu schmeissen. Ende der 40-er Jahre gab es Spottverse, mein Vater erzählte mir einige. An eine Zeile erinnere ich mich noch: „Und mein Bruder, dieser Lümmel, handelt mit Zigarettenstümmel“.

Aus den Resten von 3-4 dieser Kippen wurde eine neue Zigarette gedreht und weiterverkauft – oder selbst geraucht. Deutsche Nikotinabhängige in dieser Zeit hatten es schwer. Manche zogen Tabakpflanzen im eigenen Garten groß, der Genuss des Tabaks dürfte allerdings eher zweifelhaft gewesen sein, da weder das Klima dem Gedeih der Pflanzen besonders zuträglich war noch Kenntnisse zum Veredeln (Fermentieren) des Tabaks verbreitet waren.

Aus diesen Zeiten stammt der Begriff „Deutsche Hecke“, wahrscheinlich, weil die hoch wachsenden Pflanzen, in Reih und Glied gezogen, an eine Hecke erinnerten. Die besten Tabakanbauresultate wurden im warmen Südbaden erzielt, wo auch später noch Tabak für Marken wie Rothändle oder Juno angebaut wurde.

Mit dem so genannten Wirtschaftswunder verschwand diese Form der Subsistenzwirtschaft. Der Wohlstandsbürger konnte sich wieder „aktive“ Zigaretten leisten, es wurde viel und überall gequalmt, und das HB-Männchen suggerierte gute Laune.

Die Hippiebewegung

Nahezu vergessen, dann aber wieder aufgegriffen wurde der Begriff „Deutsche Hecke“ von der alternativen Szene anfangs der 70-er Jahre. Parallel zur Studentenrevolte der 68-er etablierte sich die Hippiebewegung, und ihr Weihrauch war Haschisch oder Marihuana. Es gab viele Aussteiger aus der Gesellschaft, die auf das Land flüchteten und sich ihr Weed selbst anbauten. Verglichen mit dem teuren Dope aus sonnenverwöhnten Ländern wie Marokko, Türkei oder Afghanistan war die Qualität jedoch bescheiden ( niedriger THC-Gehalt ). Seit diesen Tagen stand der Begriff „Deutsche Hecke“ für in Deutschland angebautes Marihuana von mehr oder minder bescheidener Qualität.


Back to the roots


Jahrzehnte später, im Jahre 2005, gründete sich im nordfriesischen Städtchen Tönning ein Verein, der den Namen wieder aufnahm: die Deutsche Hecke e.V. knüpft an die Nachkriegszeiten an und baut, als erster Verein in Deutschland, Tabak für seine Mitglieder an, um sie mit selbst hergestellten Zigaretten zu versorgen.


Natürlich zeitgemäß und nicht mehr nur im eigenen Garten. Auch Vereine haben von der Globalisierung gelernt, und ihre Mitglieder wohnen nicht mehr nur rund um den Kirchturm, sondern sind per Internet im gesamten EU-Raum erreichbar und mobilisierbar. Der Anbau des Tabaks wird von Mitgliedern der Deutschen Hecke e.V. in Portugal und Spanien organisiert, ebenso die Herstellung der Zigaretten.

Diese werden nicht gehandelt, sondern nur an Vereinsmitglieder als Geschenk abgegeben, die dafür einen entsprechenden Sondermitgliedsbeitrag zur Kostendeckung zahlen. Die Zigaretten werden nicht durch Geschmacksstoffe verfremdet, erreichen aber durch die Erfahrung der professionellen Vereinsmitglieder die Qualität von Markenzigaretten. Und da sie nach § 6.2 des deutschen Tabaksteuergesetzes (TabSTG) nur zum Eigenbedarf hergestellt werden, sind sie nicht der Tabaksteuer unterworfen.



Wenn sich die Wirkung und die Expansion des Vereins weiter fortsetzen, kann das auch dazu führen, dass der Begriff „Deutsche Hecke“ wieder zu seiner Ursprungsbedeutung zurückkehrt, nämlich der Eigenversorgung von Zigarettenrauchern. Jeder kann Vereinsmitglied werden und entspannt rauchen wie das HB-Männchen, der Tabaksteuerknüppel trifft nämlich ins Leere.



Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Oktober 2007 )
 
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“Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon hundert Mal geschafft.”
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Mit unserer Vereinstätigkeit wollen wir die Tabaksteuerunterschiede (Verbrauchssteuer) im Wirtschaftsraum der EU (Europäische Union) ausgleichen.
So wollen wir eine Plattform schaffen, auf der sich Mitglieder im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften innerhalb des Vereines gegenseitig beschenken.
Zu diesem Zweck wird eine Geschenkplattform errichtet, in der sich Interessierte eintragen können.
Bald wird es hier billige EU-Zigaretten, Feinschnitttabak, Steckies, Pfeifentabak, Zigarillos geben.
Billig Rauchen mit billigen Zigaretten aus Eigenanbau und der EU.

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